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Ruderboot Vergleich 2019 ⇒ Das beste Boot zum Rudern kaufen

Bei einem Ruderboot handelt es sich um ein Wasserfahrzeug, das mittels eines Skulls oder mit Riemen bewegt wird. Anders als bei einem Kanu oder einem Kajak erfolgt die Fortbewegung entgegengesetzt der Blickrichtung des Ruderbootfahrers. Aufgrund der traditionsreichen Geschichte findet es sowohl im Sport- als auch im Freizeitbereich Verwendung.

Im Vergleich zu den großen Segelbooten werden sie überwiegend in stillen und flachen Gewässern eingesetzt. Außerdem sind sie wendig und dynamisch in der Handhabung.

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Was für unterschiedliche Arten gibt es?

Eine große Gruppe stellen Rennruderboote dar. Im Sport unterscheiden Fachkundige unterschiedliche Klassen von Sportruderbooten. Dazu zählen:

  • Einer
  • Doppelzweier
  • Zweier ohne Steuermann
  • Zweier mit Steuermann
  • Vierer ohne Steuermann
  • Vierer mit Steuermann
  • Doppelvierer
  • Achter

Verschiedene Ruderboot-Typen zusammengefasst:

  • Rollausleger-Boote: Die Beine erhalten ihre Kraft beim Rudervorgang durch einen
    Rollausleger und nicht durch einen Rollsitz, was die klassische Variante wäre.
  • Vorwärtsruderboote: Besonders im Freizeitbereich haben sich Vorwärtsruderboote etabliert, weil der Fahrer sehen kann wohin er rudert. Diese Form der Boote werden allerdings nicht im Rennsport eingesetzt.
  • Rückwärtsruderboote: Hierbei handelt es sich um die klassische Form, die auch bei Wettkämpfen zum Einsatz kommt.

Wofür und auf welchen Gewässern eignen sich Ruderboote?

Klassische Ruderboote eignen sich für ruhige und flache Gewässer. Für einen starken Wellengang sind sie in der Regel nicht gemacht. Häufig sind sie auf Seen zu sehen, auf denen entweder private Ruderer rudern dürfen oder ausschließlich die Nutzer eines daran angeschlossenen Ruder-Unternehmens im Freizeit- oder Tourismusbereich.

Hingegen gibt es auf dem Wasser – im Rahmen der Berufsschifffahrt für Ruderer und Sportbootfahrer – Regeln zu beachten. Ruderboote gehören nämlich aus rechtlicher Sicht zu den Kleinfahrzeugen ohne Maschinenantrieb. Weil die Berufsschifffahrt Vorfahrt hat, ist der Ruderer verpflichtet auf dem Wasser auszuweichen. Für Kanäle gilt für den Ruderbootfahrer: rechts fahren.

Auch auf breiten Gewässern, wo auch in der Mitte gefahren wird, darf sich ein Freizeitruderboot befinden. Allerdings muss der Ruderer am Rande des Fahrwassers bleiben. Flüsse sind Ruderbootfahrern ebenso nicht verwehrt.

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Was muss beim Kauf eines Ruderboots beachtet werden?

Wenn Du ein Ruderboot kaufen möchtest, solltest Du Dir über den Einsatzzweck im Klaren sein und auch darüber, wie viele Personen in dem Boot Platz nehmen.

Der Sportruderer schaut nach Sportruderbooten Ausschau, während der Freizeitruderer nach Freizeitruderbooten sucht. Dann geht es nicht um Geschwindigkeit, sondern um den Komfort beim Rudern. In dieser Hinsicht kommt es auf die Bauform und eine Ausstattung mit Flachboden an, der dem Boot die nötige Lagestabilität gibt.

Für längere Bootstouren, bei denen mit hohem Wellengang gerechnet wird, braucht das Boot zusätzliche Konstruktionsteile, die das Fahren auf Küstengewässern ermöglichen.

Wenn Du ein Ruderboot im gebrauchten Zustand erwerben möchtest, solltest Du es genau unter die Lupe nehmen und Dich nach eventuellen Vorschäden erkundigen. Gibt es Reparaturen, sollten diese sauber ausgeführt sein. Es ist nicht selten, dass Boote über die Jahre einige Schadstellen aufweisen. Achte auch auf evtl. versprochenes Ruderboot Zubehör.

Weil Freizeitruderboote recht teuer sein können, bedeutet der Kauf eines gebrauchten Bootes ein nicht zu übersehbarer Preisvorteil.

Beim Kauf dürfen die Absprachen zwischen Dir und dem Vertragspartner nicht fehlen. Dazu zählt der Transport bzw. wer diesen übernehmen möchte, der genaue Abholort und ob zusätzlich Kosten anfallen. Gerade was den Transport angeht ist es möglich, dass haftungsrechtliche Fragen geklärt werden müssen. Entweder Du lässt es von dem Verkäufer (wenn er es anbietet) transportieren oder von einem professionellen Transportunternehmen. Beides kann allerdings wieder neue Kosten verursachen.

Empfehlenswert ist die Anschaffung eines eigenen Trailers (sofern es sich nicht um ein Schlauchboot oder Faltboot handelt), weil Du Dein Boot ohnehin zu Deinen gewählten Ausflugszielen transportieren musst (z. B. mit einem Autotrailer). Fehlt das Geld, ist es auch möglich, einen Trailer zu mieten.

Das Wasserfahrzeug als Rennboot

Für den Bau gibt es fest vorgeschriebene Bauweisen, die ein Rennruderboot als solches kennzeichnen. Beispielsweise müssen sämtliche tragenden Elemente fest mit dem Körper des Bootes verbunden sein. Dies gilt auch für die Achse. Allerdings darf sich der Sitz des Fahrers darin bewegen. Zudem ist es verpflichtend, dass alle Ruderer in dem Rennruderboot mit dem Rücken in Fahrtrichtung sitzen. Kennzeichnend für die Rennmodelle sind auch die Rollsitze, die sich jeweils auf zwei Rollbahnen bewegen.

Die für den Wettkampf speziell hergestellten Rennboote bestehen im Vergleich zu dem einfachen Freizeitboot aus Faserbundwerkstoffen (z. B. Kunststoff mit Kohlenstofffasern verstärkt) und/oder Holz, wohingegen es je einen Luftkasten am Bug und am Heck gibt.

Neben diesen für Wettkämpfe geschaffenen Wasserfahrzeugen gibt es sogenannte Gigs (Gigruderboote), die in der Regel im Breitensport zum Einsatz kommen. Hierbei sind zwei Bauweisen gängig, die sich in der Art geklinkerter Boote und solchen mit einer glatten Außenhaut zeigen. Während geklinkerte Boote vollständig aus Holz bestehen können, werden Gigs mit glatter Außenhaut aus faserverstärkenden Kunststoffen hergestellt.

Auch das Inrigger-Ruderboot kommt im Breitensport zum Einsatz. Ursprünglich stammt diese Form aus Dänemark. Sie können sowohl aus Holz oder aus Kunststoffen bestehen. Während bei anderen Bootstypen die Fahrer exakt hintereinander sitzen, kommen die Inrigger-Ruderbootfahrer zwar auch hintereinander zum Sitzen, aber seitlich versetzt. Auch besitzt das Boot keine Ausleger. Aufgrund dieser Bauweise ist das Boot weniger anfällig für stärkeren Wellengang. Deshalb wird dieser Bootstyp auch in Küstengewässern eingesetzt, weshalb in Deutschland auch oft von Seegig gesprochen wird.

Bei einem Kirchboot hingegen handelt es sich zwar auch um ein geklinkertes Ruderboot aus Holz, allerdings kann es von vierzehn Personen und einer Steuerfrau/Steuermann gerudert werden. Das ursprünglich aus Finnland stammende Boot rudern heute Sport- und gruppenartige Freizeitruderer.

Bei sämtlich aufgelisteten Booten sitzen die Fahrer mit dem Rücken zur Fahrtrichtung. Es gibt aber auch Konstruktionen, die das Rudern vorwärts gerichtet erlauben. Diese Boote nennt man Vorwärtsruderboote. Der Ruderer kann sehen wohin es geht. Im Freizeitbereich kommen allerdings häufig die klassischen Varianten zur Verwendung.

Wie sieht das optimale Freizeitruderboot aus?

Wer kein Sportruderer ist und auch sonst nicht an Wettkämpfen interessiert ist, dem bleibt dennoch eine große Auswahl an Freizeitruderbooten. Die Modelle sind vielfältig und die Wahl ist für einen Laien gewiss nicht einfach. Es kommt immer darauf an, wie das individuelle Bedürfnis aussieht, wie viele Personen rudern sollen und in welcher Intensität das Boot genutzt werden soll.

Ein Boot aus hochwertigem Material, das Seewasserbeständigkeit gewährleistet, ist beim Kauf ein entscheidender Faktor. Neben Holzmaterialien verwenden die Bootsbauer häufig Leichtmetalle. Daneben möchte der Freizeitruderer es bei seiner Fahrt über den See möglichst leicht haben. Ein Boot, das schwer zu rudern ist, verdirbt nämlich den Spaß. Deshalb spielt natürlich auch die Form eine große Rolle. Eine schmale Bugform und ein stabiler Flachboden sorgen für Leichtigkeit beim Rudern und eine optimale Wasserlage. Solche Boote eignen sich daher besonders gut für Freizeitangler, Familien oder Fischer.

Bestimmte Hersteller bieten unterschiedliche Standardgrößen an, die z. B. bei 3,50 Meter (2-3 Sitzer) liegen oder bei 4,40 Meter (3-4 Sitzer) oder bei 5,20 Meter (5 Sitzer). Oftmals sind die wendigen Wasserfahrzeuge auch für Elektromotoren konstruiert. Das bietet dem Freizeitler die gewünschte Flexibilität, wenn es mal etwas weiter hinausgehen soll.

Was die verschiedenen Ausführungen der jeweiligen Modelle für den Freizeitbereich angeht, entscheidet sicher auch der persönliche Geschmack. Beispielsweise kann der Bootsboden ganz aus Holz sein, er kann aber auch aus Riffelblech bestehen. Ist ein kleines Fischerboot gewünscht, so kann es mit einer kleinen Kabine und einem Fischkasten erworben werden.

Auch Hobbybastler dürfen sich freuen, denn der Bau eines kleinen Freizeitruderbootes kann Spaß machen. Hierfür sind entsprechende Bausätze erhältlich. Ein kleines Ruderboot lässt sich auf diese Weise schnell zusammenbauen. Die Bootbausätze bestehen in der einfachsten Form für die klassische Klinkerbauform aus Helling, diversen Speerholzteilen, Schrauben, Klebstoff und Riemen.

Gut zu wissen

Bei Gigruderbooten ist der Fokus bei der Konstruktion nicht primär auf die Geschwindigkeit gerichtet, sondern auf die Lagestabilität, den Fahrkomfort und die Steuerbarkeit beim Rudern. Für Wanderruderer ist zudem eine Beladung über die gesamte Länge des Bootes möglich, weil es in der Regel keine geschlossenen Luftkästen außerhalb des Mannschaftsraumes gibt. Diese sollten nur dann gewählt werden, wenn das Boot auch bei hohem Wellengang eingesetzt werden soll.

Auch das Surfboat, das speziell für die Lebensrettung entwickelt wurde, zählt zu den Ruderboot-Typen.

Zu den venezianischen Booten zählen u. a. die bekannte Gondel oder die Gondolino. Hierbei handelt es sich traditionell um Personenbeförderungsboote. Die Ruderer manövrieren das Boot meistens im Stehen und schaffen dies selbst auf engstem Raum.

Welche Beschädigungen können über die Zeit entstehen?

Mit der Zeit können Beschädigungen am Rumpf entstehen. Dies kann am Alter des Bootes liegen oder an kleineren Zusammenstößen. Für eine Reparatur wird Epoxidharz statt Polyesterharz empfohlen, weil letzteres schnell abblättert. Besteht das Boot aus einem Polyestermaterial kann es gleichermaßen mit Epoxidharz repariert werden. Allerdings gilt: Je größer das Boot ist, desto aufwendiger die Reparatur.

Was braucht der Ruderer für eine Bootstour?

Nicht vergessen sollte der Freizeitruderer die Sicherheitsausrüstung. Zudem sollten alle Insassen farblich auffällige Sicherheitswesten tragen, ganz gleich wie gut sie schwimmen können. Es gibt ohnmachtssichere Rettungswesten, die das Leben eines Menschen retten, der bewusstlos über Bord geht. Sinnvoll ist auch das Mitführen einer Signalpistole, weil mit dieser Rettungszeichen abgesetzt werden können – für den Fall, dass eine Tour weit von der Küste geplant ist.

Wird das Boot über einen Motor angetrieben, sollten dennoch die Ruder im Boot liegen. Kommt es zu einem unvorhergesehen Ausfall des Motors, ist es immer noch möglich, das Boot mit den Rudern anzutreiben.

Gibt es eine Altersbegrenzung?

Weil der Rudersport nahezu bei allen Altersgruppen beliebt ist, können bereits Kinder ab 8 Jahren erste Erfahrungen beim eigenständigen Rudern sammeln. Als Freizeitboot bei Familienausflügen sollten Kinder allerdings immer eine Schwimmweste tragen.

 

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