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Angelruten – finde die perfekte Angelrute für Dich!

Verschiedene Angelruten im VergleichJeder Angler hat sicherlich als Anfänger mit einem gewöhnlichen Angelset angefangen. Da war von speziellen Angelruten keine Rede. In dem Set war eine Angelrute, eine Angelrolle und eine Angelschnur enthalten. Mehr nicht. Maximal noch ein kleiner Angelkoffer mit ein paar Posen und Haken und Blei. Das reicht am Anfang auch aus. Schnell kommt man damit jedoch an absehbare Grenzen.

Als fortgeschrittener Angler reicht beispielsweise eine Angelrute nicht mehr aus. Für jede Angelmethode und Angelart gibt es heutzutage eine spezielle Angelrute. Die macht das Angeln nicht nur bequemer sondern auch effizienter.

Bei der Menge an unterschiedlichen Angelruten verliert man heute schnell den Überblick. Grundsätzlich sind die Ruten entsprechend der Angelart sortiert. Aber auch in einer Angelart gibt es große Unterschiede. Die wichtigsten Kenngrößen einer Rute sind die Rutenlänge und das Wurfgewicht. Mit diesen beiden Parametern ist Deine Rute schon gut definiert. Außerdem unterscheiden sich die Angelruten im Material, dem Rutenaufbau (Teleskop- oder Steckrute), der Beringung, dem Gewicht und der Rollenadaption. All diese Faktoren solltest Du beim Kauf einer Angelrute berücksichtigen. Nachfolgend findest Du eine Übersicht über die verschiedenen Ruten-Kategorien.

Welche verschiedenen Angelruten gibt es?

Hier hat jede Angelrute seine Vor- und Nachteile. Insbesondere ist jede Rute für eine spezielle Angelart optimiert. Klicke auf das jeweilige Bild, um mehr Infomrationen über diesen Rutetyp zu erfahren.

Grundsätzlich solltest Du mehr Geld in die Hand nehmen, wenn Du die Rute ständig in der Hand halten wirst. Beispielsweise beim Raubfischangeln. Daher sind hochwertige und teure Spinnruten sehr leicht. Gewichtoptimierung ist auch beim Angeln sehr wichtig. Beim Karpfenangeln hingegen liegt Deine Rute zu ca. 80-90 % der Zeit auf dem Rod Pod. Da ist das Gewicht der Rute nicht ganz so wichtig. Hier reicht es also, wenn Du zum günstigen Produkt greifst. Achte dennoch auf eine hochwertige Beringung und gute Ringeinlagen.

Wie findest Du die richtige Rute?

Das ist pauschal tatsächlich gar nicht so leicht zu beantworten. Denn schon lange gibt es nicht die perfekte Rute für eine Angelmethode. Denn die Art und Größe der Rute hängt außerdem vom Zielfisch und damit vom Wurfgewicht ab. Ferner muss die Gewässergröße berücksichtigt werden. Das heißt, wie weit musst Du auswerfen? Außerdem ist Deine Körpergröße und -statur nicht zu vernachlässigen. Auch diese bestimmt ein Stück weit die Größe Deiner Angelrute mit. Wenn Du all diese Faktoren berücksichtigst, findest Du garantiert die perfekte Angelrute für Dich. Im nachfolgenden Video wird Dir etwas näher erläutert, was in die Wahl der Rute einfließen sollte.

Teleskoprute vs. Steckrute

In diesem Punkt sind sich viele Angler uneinig. Was ist besser? Eine Telerute oder eine Steckrute. So pauschal lässt sich das leider nicht beantworten. Wie immer kommt es auf den Einsatzzweck an. Beide Rutenarten haben ihre Vor- und Nachteile.

Verschiedene AngelrutenSo sind Teleruten schneller einsatzbereit. Denn diese können fertig montiert transportiert werden. Außerdem haben Teleruten ein geringeres Packmaß. Als Nachteil müssen wir jedoch ganz klar die Lebensdauer ankreiden. Teleruten unterliegen bauartbedingt einem höheren Verschleiß. Gerade wenn die Zwischenräume verdreckt sind verschleißt die Rute recht schnell. Hier zahlt sich eine regelmäßige Reinigung der Rute aus.

Steckruten haben das größere Packmaß und lassen sich nicht ohne weiteres fertig montiert transportieren. Um die Montage am Gewässer kommst Du also nicht drum herum. Dafür wirst Du an einer Steckrute länger Freude haben. Sie hält schließlich deutlich länger. Zudem sind die meisten Steckruten etwas stabiler. Außerdem ist die Beringung bei Profi-Steckruten oft verstellbar. Gerade zur Anpassung an die rutenspezifische Biegekurve kann das hilfreich sein. Das geht bei Teleruten bauartbedingt leider nicht. Nachfolgend die Merkmale jeder Rutenart kurz zusammengefasst:

Teleskoprute

Schneller Aufbau
Geringes Packmaß
Hoher Verschleiß

Steckrute

Lange Lebensdauer
Optimale Beringung
Hohes Packmaß

Hinweise – das solltest Du beim Kauf einer Angelrute beachten

Im Allgemeinen solltest Du wissen, wozu Du deine Angelrute verwenden möchtest. Dazu zählt auch die Wahr der Angelrolle. Stationärrolle oder Multirolle? Das ist hier die Frage. Ruten, die für eine Stationärrolle ausgerichtet sind erkennst Du an dem großen Abstand zwischen Ringen und Blank. Ruten für Multirolle haben eine sichtbar geringeren Abstand zwischen Ringen und Blank. Zudem haben diese Ruten einen Triggergriff. Am besten, Du probierst in einem Angelladen, welche Rutenform für Dich in Frage kommt.

Wenn Du Dir eine neue Angelrute kaufen möchtest, achte unbedingt auch die Qualität der Ringe. Gute Ringeinlagen sind sehr hart und haben einen geringen Reibungswiderstand. Zudem sind sie hitzebeständig. Achte außerdem darauf, dass die Rute nicht zu schwer ist. Ein geringes Rutengewicht ist insbesondere beim Raubfischangeln sehr wichtig. Da hast die Rute ständig in der Hand. Auf Dauer wirst Du da jedes Gramm extra spüren.

Als Anfänger empfehlen wir Dir den Kauf einer Spinnrute mit einem Wurfgewicht von ca. 15 bis 40 Gramm. Sie sollte ca. 2,80 bis 3,20 Meter lang sein. Eine solche Rute ist sehr universell einsetzbar. Kaufe Dir eine Vernünftige Steckrute, so wirst Du lange Freude dran haben. Wenn Du möchtest, dann kannst Du dir außerdem noch eine ordentliche Telerute kaufen. Damit bist Du für den Anfang gut ausgerüstet.

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