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Maden, bzw. Bienenmaden sind absolute Leckerbissen

Bienenmaden sind sehr beliebte NaturköderWenn Du im Angelgeschäft Bienenmaden kaufen möchtest, solltest Du wissen, dass es verschiedene Maden gibt. Allerdings durchlaufen sie ähnliche Entwicklungsstadien. Zum Angeln verwendest Du die Maden der Wachsmotte. Beziehungsweise nennen Angler und auch Angelläden sie in der Regel Bienenmade. Sie entwickelt sich nämlich in dem Wachs der Bienenwaben. Ferner eignen sich auch sogenannte Fleischmaden zum Angeln. Diese entwickeln sich nach der Verpuppung zu Schmeißfliegen. Doch soweit solltest Du es nicht kommen lassen. Die Fleischmade bleibt leider nur wenige Tage in diesem frühen Stadium. Dann verpuppt sie sich. Die Puppen ändern die Farbe in dunkelrot. Jedoch kannst Du auch diese sogenannten „Caster“ noch gut zum Angeln verwenden.

Bei der Bienenmade hast Du etwas mehr Zeit. Grundsätzlich zögerst Du die Entwicklung hinaus, wenn Du die Maden im Kühlschrank oder einem kühlen Kellerraum aufbewahrst.

Wo kannst Du Bienenmaden kaufen?

Wie alle Naturköder findest Du auch Maden in jedem gut sortierten Angelgeschäft. Du kannst Maden in Dosen oder Schalen kaufen. Maden werden gramm- oder stückweise angeboten. Wir empfehlen Dir die Bienenmaden zu kaufen, wenn Du weißt, dass ein Angel-Ausflug ansteht. Sonst besteht die Gefahr, dass sie sich bereits in einem anderen Entwicklungsstadium befinden. Aber gerade die Bienenmade hält sich etwas länger. Wenn Du etwas mehr Bienenmaden kaufen möchtest, die Du dann für häufigere Angel-Ausflüge verwendest, entscheidest Du Dich besser für Bienenmaden. Achte darauf, dass Du sie gekühlt aufbewahrst, dann entwickeln sie sich nicht so schnell.

Wie kommt die Bienenmade an den Angelhaken?

Tatsächlich gestaltet es sich etwas schwierig, die weichen dünnen Bienenmaden an den Angelhaken zu bekommen. Abgesehen von deren Beweglichkeit musst Du auch aufpassen, dass Du sie nicht zu stark verletzt. Dabei verlieren sie viel Flüssigkeit und eignen sich nicht mehr gut als Angelköder. Wir empfehlen, bei der Verwendung von Bienenmaden als Angelköder nicht aufzugeben. Mit etwas Übung schaffst Du es, Deine Maden so zu präsentieren, dass Deine Zielfische anbeißen.

Einige Punkte solltest Du dabei beachten. Du solltest immer nur ein Ende der Bienenmade auf den Haken spießen. Dabei achtest Du darauf, dass Dein Köder gut befestigt ist. Du kannst auch spezielle Haken kaufen. Diese nennen sich Maden-Haken oder Wurm-Haken. Schließlich bringt es durchaus einen Vorteil, wenn ein kleiner Widerhaken das Lösen der Bienenmade verhindert. Weiterhin musst Du damit rechnen, dass Dein Köder uninteressant ist, sobald der Fisch den Haken sieht. Mit anderen Worten sorge dafür, dass die Made den Haken möglichst verdeckt. Abgesehen von diesen Maßnahmen kannst Du Bienenmaden auch mit anderen Naturködern kombinieren. Erfahrene Angler berichten, dass sie einige Maiskörner auf den Haken fädeln und am Ende oder dazwischen eine Bienenmade. Dadurch, dass die Made sich stark windet, lockt sie sehr schnell einen Fisch an den Haken.

Mit Maden angeln – kein schwieriges Unterfangen!

Beim Angeln mit Maden wirst Du schnelle Erfolgserlebnisse verbuchen. Die kleinen quirligen Köder locken vor allem Rotaugen und viele andere Weißfischarten an. Aber auch Forellen lassen sich den Leckerbissen teilweise nicht entgehen. Du kannst die Bienenmade direkt am Angelhaken anbieten. Dann angelst Du üblicherweise mit einer Pose oder noch besser einem Sbirolino. Ein Sbirolino ist eine leichtere Form der Pose, die sich weiter auswerfen lassen. Darüber hinaus sinkt ein Sbirolino etwas ab. Hierbei siehst Du den Zupfer am Angelhaken direkt durch die Bewegung des Anzeigers. Allerdings kannst Du auch mit einer Madenschleuder Fische an einer bestimmten Stelle anfüttern. Und dann, wenn die Fische zahlreich erscheinen, Deinen Köder am Haken präsentieren. Diese Methode führt in den meisten Fällen zum Erfolg.

 

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